Jungheinrich hat die Tochtergesellschaft Uplift Ventures gegründet. Diese verantwortet ab sofort die internationalen Venturing-Aktivitäten des Konzerns.
Corporate-Venturing-Einheit erschließt Jungheinrich Zugang zu neuen Innovationsfeldern
Fokus auf Start-ups in Logistik, Künstlicher Intelligenz, Robotics und Nachhaltigkeit
Uplift Ventures startet 2025 mit Teamaufbau und ersten Projekten
Hamburg – Jungheinrich hat die Tochtergesellschaft Uplift Ventures gegründet. Diese verantwortet ab sofort die internationalen Venturing-Aktivitäten des Konzerns. Aufgabe von Uplift Ventures ist es, innovative Wachstumsunternehmen aufzubauen sowie in attraktive Start-ups zu investieren. Jungheinrich erschließt damit gezielt Geschäftsfelder jenseits seines Kerngeschäftes, die ein besonders hohes Wachstumspotenzial aufweisen. Der Konzern öffnet sich dadurch auch für neue Märkte und Kundengruppen und treibt die digitale Transformation in der Logistik weiter voran.
„Mit Uplift Ventures stärken wir Jungheinrichs Innovationskraft und erschließen neue und zukunftsweisende Geschäftsfelder“, sagt Dr. Lars Brzoska, Vorstandsvorsitzender der Jungheinrich AG. „Durch die Gründung unserer Corporate-Venturing-Einheit intensivieren wir die Umsetzung unserer langfristigen Innovationsstrategie. Ganz bewusst haben wir Uplift Ventures als eigenständiges Unternehmen außerhalb des Konzerns gegründet. Damit geben wir der Einheit mit der industriellen Erfahrung und finanziellen Stärke Jungheinrichs im Rücken maximale unternehmerische Freiheit und Agilität, um innovative Geschäftsmodelle konsequent neu zu denken.“
Die Schwerpunktbereiche von Uplift Ventures sind KI-basierte Optimierung von Lieferketten und Materialflüssen, Robotics, autonome Logistiksysteme, nachhaltige Energielösungen, digitale Plattformen sowie Lösungen rund um Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit. Geführt wird das Unternehmen von den beiden Geschäftsführenden Christina Mayer und Kerk Wichmann, die die Gesellschaft im ersten Quartal 2025 operativ gestartet haben. „Wir starten jetzt durch und treiben mit Uplift Ventures bereits fokussiert die ersten Venture-Projekte voran. Disruptives Denken und eine hohe Umsetzungsgeschwindigkeit sind dabei erfolgsentscheidend“, erklärt Christina Mayer. „Unser Ziel ist es, sehr frühzeitig neue Potenziale zu erkennen, daraus attraktive Geschäftsmodelle außerhalb des heutigen Kerngeschäftes zu skalieren und somit zum langfristigen Erfolg Jungheinrichs beizutragen“, ergänzt Kerk Wichmann.
Die bestehende Partnerschaft Jungheinrichs mit dem High-Tech Gründerfonds (HTGF) wird künftig über Uplift Ventures intensiviert und weiter ausgebaut. Weitere Fondsbeteiligungen werden folgen.